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I: Produkt des Monats: Es muss nicht immer Holz sein

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Papier wird aus Holz gemacht – über Jahrhunderte hinweg hat sich dies in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Es ist eine vertraute Tatsache wie „Der Himmel ist blau“. Dabei sind die Alternativen heute so vielfältig wie niemals zuvor.

Die Papiere, die in unserem Alltag genutzt werden, werden zum großen Teil auf Basis von Bäumen, vornehmlich Nadelgehölze, hergestellt. Es finden sich mittlerweile ausgefallene Alternativen, an die man zunächst nie gedacht hätte.

Beispielsweise Cannabis: Da denkt man eher an Joints und Coffeshops, dabei hat sich dieses Naturprodukt bereits in einer Nische zur Papierherstellung etabliert. Gleiches gilt für Chlorophyll – das ist eigentlich eher von der Photosynthese aus dem Biounterricht bekannt. Tatsächlich gibt es die Möglichkeit, auf Basis von Gras aus frischen Wiesen ein Papier in Grünfärbung herzustellen, das sich sogar kompostieren lässt. Auch Weizenstroh kann als Grundlage für die Papierherstellung genutzt werden.

Ein Vorreiter für alternative, ökologisch sinnvolle, Basiswerkstoffe für die Papierherstellung ist die Firma Gmund am Tegernsee. In ihrer Serie „Bio Cycle“ setzt sie u. a. genau diese Materialien ein und damit Akzente in puncto Umweltfreundlichkeit.

Für eine Produktion in Großserie sind die einzelnen Herstellungsverfahren allerdings zu aufwändig und auch zu kostspielig. Außerdem ist der Einsatzradius beschränkt, da zum einen natürlich Fasern und Lufteinschlüsse sichtbar sind, zum anderen auch die Rohstoffbasis entsprechend die Papierfärbung beeinflusst. Aber um auf eine besondere Haptik aufmerksam zu machen oder ein besonderes ökologisches Zeichen zu setzten, z. B. mit einer Imagebroschüre oder Visitenkarten, sind diese Materialien ideal.

Die Firma Römerturm bietet eine weitere außergewöhnliche Kreation an: Papier mit einem Anteil aus Milchfasern. Um die nötige Stabilität zu gewährleisten, sind dem Material zusätzlich noch Baumwollfasern und chlorfrei gebleichter Zellstoff beigemischt.

Man kann diese Liste noch weiter fortsetzen: Ein britisches Unternehmen fertigt Bedruckstoffe aus alten T-Shirts, in Italien gibt es einen Hersteller, der aus Schalen, Hülsen und Kernen von Früchten Papier herstellt und eine amerikanische Firma vertreibt Papier aus dem Dung von Kuh, Esel und Pferd. Alternativen zur holzfreien Papierherstellung sind jedenfalls genügend vorhanden – jetzt kommt es darauf an, einen sinnvollen Einsatz in der Geschäftsausstattung oder beim Marketing zu finden.

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