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II: Daten-Dienstag: Online-Tracking! Auf Schritt und Tritt verfolgt

Das Museum für Kommunikation Nürnberg setzt mit seiner monatlichen Vortragsreihe „Daten-Dienstag“ interessante Impulse. Manchmal, wie bei den Ausführungen „Online-Tracking! Auf Schritt und Tritt verfolgt“, geht man auch mal völlig desillusioniert aus der Veranstaltung.

Referentin Kristin Benedikt, Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), hat für den vollbesetzten Saal keine guten Nachrichten im Gepäck. „Es gibt keine Anonymität im Netz“. Jeder Nutzer von PC oder Smartphone wird getrackt, wenn er im Internet unterwegs ist. Dabei geht es weniger um notwendige Cookies, die für eine sinnvolle Nutzung oder Online-Bestellung zwingend sind – auch wenn nahezu alle Cookie-Richtlinien nicht den gesetzlichen Ansprüchen genügen. Benedikt hat testweise sechs deutsche Webseiten aufgerufen und festgestellt, dass neben den Website-Anbietern weitere 231 Unternehmen ihren Verlauf tracken.

Cookies ablehnen, mit einem geschützten Browser surfen oder Verlauf löschen – das alles helfe nur bedingt. Denn die Datenabsauger setzen etwa auf das Pixelverfahren, bei dem einfach ein einziger sendender Pixel auf einer Website das Nutzerverhalten erfasst. Oder es wird mit einem Gerätefingerabdruck gearbeitet, der jedes Endgerät weltweit an seiner individuellen Konfiguration erkennt. Das funktioniert so sicher wie ein menschlicher Fingerabdruck.

Dabei, so Benedikt ernüchternd, gehe es längst nicht nur um verbesserte Werbeangebote. Vielmehr werden alle greifbaren Daten erfasst und ausgewertet. Eine geleakte Tabelle mit Nutzermerkmalen habe 30.000 Aspekte gehabt, über simple persönliche Daten hinaus bis zu Wahrscheinlichkeiten von Kehlkopfkrebs und bevorzugten Praktiken beim Liebesleben.

„Nutzen Sie Nachrichten-Apps wie Threema“, so die Expertin weiter. „Sie bekommen das, was Sie bezahlen.“ Der Schweizer Dienst gilt als sicher und werde auch innerhalb der Behörde genutzt.

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